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Gesundheitsratgeber

Alle Inhalte stammen ausschließlich aus offiziellen Quellen (RKI/STIKO, IQWiG/gesundheitsinformation.de, gesund.bund.de, infektionsschutz.de) und werden mit Quelle und Prüfdatum angegeben.

Gesundheitstipps – Was tun bei …?

Kurz zusammengefasst nach offiziellen Gesundheitsportalen. Den vollständigen Text finden Sie jeweils über den Quellen-Link.

  • Erkältung

    Eine Erkältung wird durch Viren ausgelöst, ist meist harmlos und klingt laut IQWiG in der Regel nach ein bis zwei Wochen von selbst ab; Husten kann etwas länger anhalten. Medikamente sind meist nicht nötig, Antibiotika wirken gegen die Viren nicht. Händewaschen und Abstand halten schützen andere vor Ansteckung.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG ärztlich abklären lassen bei hohem Fieber, starken oder sich verschlimmernden Beschwerden, Brustschmerzen oder Atemnot – besonders bei chronischen Atemwegserkrankungen.

  • Erkältungsbeschwerden lindern

    Nach IQWiG gibt es keine Behandlung, die eine Erkältung verkürzt. Gängige Schmerzmittel können Schmerzen und Fieber lindern, abschwellende Nasensprays die Nasenatmung erleichtern – sie sollten laut Quelle aber nicht länger als etwa eine Woche durchgehend verwendet werden. Für viele pflanzliche Mittel, Inhalieren oder besonders viel Trinken ist ein Nutzen nicht sicher belegt.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG ärztlich abklären lassen, vor allem zusammen mit Fieber: mehrere Tage grünlicher Schleim oder Auswurf, anhaltend starke Halsschmerzen mit eitrigen Mandeln, hartnäckig verstopfte Nase mit starken Stirnkopfschmerzen, starke Ohrenschmerzen mit schlechtem Hören, Brustschmerzen mit Atemproblemen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/schnupfen-husten-und-halsschmerzen-lindern.html

    Weitere Quellen: IQWiG – gesundheitsinformation.de (Vitamin C) (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Husten

    Husten ist ein Schutzreflex, meist harmlos und verschwindet laut IQWiG meist innerhalb weniger Wochen. Ein akuter Husten dauert bis zu drei Wochen; hält er länger als acht Wochen an, gilt er als chronisch und sollte genauer untersucht werden. Bonbons, Inhalieren oder pflanzliche Mittel kann man zur Linderung ausprobieren.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG ärztlich abklären lassen, wenn zusätzlich anhaltend hohes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen, Herzrasen oder blutiger Auswurf auftreten. Pfeifende Atmung, starke Atemnot, bläuliche Haut oder schaumiger Auswurf sind laut Quelle typische Warnzeichen für einen Notfall.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/husten.html

  • Halsschmerzen und Mandelentzündung

    Halsschmerzen bzw. eine Mandelentzündung werden laut IQWiG meist durch Viren, seltener durch Bakterien ausgelöst und heilen meist innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Viele empfinden Halsbonbons, Halswickel oder Gurgeln mit Salzwasser oder Tee als wohltuend. Ob ein Antibiotikum sinnvoll ist, klärt eine ärztliche Untersuchung.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG sprechen geschwollene, belegte Mandeln zusammen mit Fieber und fehlendem Husten eher für eine bakterielle Ursache – das sollte ärztlich untersucht werden.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/mandelentzuendung.html

    Weitere Quellen: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung

    Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) erschwert die Nasenatmung, verursacht Schmerzen und klingt laut IQWiG meist innerhalb weniger Wochen ab; dauert sie länger als drei Monate, gilt sie als chronisch. Kortisonhaltige Nasensprays, manchmal auch Schmerzmittel oder Salzwasserspülungen können die Beschwerden lindern.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG rasch ärztliche Hilfe bei hohem Fieber, Schwellungen um die Augen, geröteter entzündeter Haut, sehr starken Gesichtsschmerzen, Lichtempfindlichkeit oder steifem Nacken.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/nasennebenhoehlenentzuendung.html

  • Fieber bei Kindern

    Kinder reagieren laut IQWiG eher mit Fieber als Erwachsene; meist steckt eine harmlose Virusinfektion dahinter, und die Kinder sind nach zwei bis drei Tagen wieder gesund. Nur ein kleiner Teil fiebernder Kinder hat eine ernste Erkrankung, die ärztlich behandelt werden muss. Acetylsalicylsäure (ASS) darf Kindern nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG in die Praxis oder Notfallambulanz: Säugling unter 3 Monaten mit 38 °C oder mehr, Fieber länger als drei Tage, Fieberkrampf, steifer Nacken, ungewöhnlich schrilles Schreien oder starke Schmerzen, Teilnahmslosigkeit oder Verwirrtheit, Atemnot oder sehr schnelle Atmung, nicht wegdrückbarer Hautausschlag (Glastest), wiederholte Trink- bzw. Stillverweigerung, Verschlechterung seit dem letzten Arztbesuch.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/fieber-bei-kindern.html

    Weitere Quellen: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Magen-Darm-Infekt und Durchfall

    Durchfall ist meist Folge einer Infektion, häufig mit Noro- oder Rotaviren. Laut IQWiG genügt es meist, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen – bei kleinen Kindern, älteren Menschen und starkem Durchfall z. B. mit einer Rehydratationslösung aus Apotheke oder Drogerie. Gründliches Händewaschen mit Seife schützt andere vor Ansteckung.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG rasch ärztliche Hilfe bei Schwindel und Kreislaufproblemen (Hinweis auf Flüssigkeitsmangel); außerdem ärztlich abklären bei fehlender Besserung nach 48 Stunden, hohem Fieber, Blut im Stuhl (rot oder schwarz), Schleimauflagerungen oder starken Schmerzen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/durchfall.html

  • Rückenschmerzen

    Schmerzen im unteren Rücken sind sehr häufig und laut IQWiG in der Regel unspezifisch und ungefährlich; meist spielen mehrere Ursachen zusammen. Bildgebende Untersuchungen wie ein MRT erlauben deshalb meist keine sichere Diagnose und werden nicht routinemäßig empfohlen. Nur selten steckt eine ernsthafte Ursache dahinter.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG ärztlich untersuchen lassen bei: ins Bein ausstrahlenden Schmerzen mit Taubheit, Kribbeln oder Muskelschwäche (Lähmungen sofort), Problemen beim Wasserlassen oder Stuhlgang, Taubheit im Gesäß-, Genital- oder Afterbereich, Fieber, Schüttelfrost oder Nachtschweiß, unerklärtem Gewichtsverlust oder früherer Krebserkrankung sowie Schmerzen nach einem Unfall oder Sturz.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/rueckenschmerzen-wann-zur-aerztin-oder-zum-arzt.html

    Weitere Quellen: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerzen)

    Spannungskopfschmerzen sind laut gesund.bund.de sehr verbreitet – mehr als 40 Prozent der Menschen haben sie immer wieder: dumpf-drückend, leicht bis mittelstark und meist kein Grund zur Sorge. Bei starker Beeinträchtigung können rezeptfreie Schmerzmittel helfen – zu häufige Einnahme kann die Kopfschmerzen aber verstärken. Ausdauersport und Entspannungsübungen können vorbeugen.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut gesund.bund.de ist bei immer wieder auftretenden Kopfschmerzen ein Arzttermin sinnvoll.

  • Bluthochdruck

    Erhöhter Blutdruck ist laut IQWiG meist nicht zu spüren und lässt sich nur durch Messen feststellen. Bleibt er lange erhöht, belastet er die Gefäße und kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall beitragen sowie Herz und Nieren schädigen. Manchmal genügt eine Änderung des Lebensstils, sonst kommen Medikamente infrage.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG kann extrem hoher Blutdruck mit Beschwerden wie Schwindel oder Sehstörungen ein Notfall sein.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/bluthochdruck-hypertonie.html

    Weitere Quellen: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Diabetes Typ 2

    Beim Typ-2-Diabetes nehmen die Körperzellen Insulin laut IQWiG immer schlechter auf, sodass der Blutzucker steigt; er macht sich oft erst im höheren Alter bemerkbar und ist die mit Abstand häufigste Diabetesform. Der Verlauf ist sehr unterschiedlich: Manche bekommen die Erkrankung gut in den Griff, bei anderen führt sie über Jahre zu Folgeschäden.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/diabetes-typ-2.html

    Weitere Quellen: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Blasenentzündung (Harnwegsinfekt)

    Typisch sind laut IQWiG häufiger Harndrang und Brennen oder Stechen beim Wasserlassen. Eine unkomplizierte Blasenentzündung heilt meist ohne Probleme aus; Antibiotika helfen gut, sind aber nicht immer notwendig – das lässt sich ärztlich besprechen.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG rasch Arztpraxis oder Klinik aufsuchen, wenn Flankenschmerzen, Fieber oder Übelkeit und Erbrechen hinzukommen – das kann auf eine Nierenbeckenentzündung hindeuten.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/akute-blasenentzuendung.html

    Weitere Quellen: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Schlafprobleme und Schlafstörungen

    Gelegentlich schlecht zu schlafen ist laut IQWiG normal; von einer Schlafstörung sprechen Fachleute, wenn die Probleme länger als einen Monat anhalten und den Alltag belasten. Veränderte Schlafgewohnheiten, Entspannungstechniken und Stressabbau können helfen; Schlafmittel kommen laut Quelle nur bei schweren Schlafstörungen vorübergehend infrage.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG kann ein ärztliches Gespräch klären, ob eine körperliche oder psychische Ursache vorliegt und welche Behandlung infrage kommt.

  • Heuschnupfen (Allergie)

    Heuschnupfen ist laut IQWiG eine allergische Reaktion der oberen Atemwege auf Pollen, mit Niesen, laufender oder verstopfter Nase und oft juckenden Augen. Verschiedene Medikamente sowie salzhaltige Nasensprays oder Nasenduschen können die Beschwerden lindern; eine Hyposensibilisierung kann langfristig unempfindlicher machen. Bei manchen entwickelt sich laut gesund.bund.de nach Jahren ein allergisches Asthma.

  • Zeckenstich

    Ein Zeckenstich verursacht laut IQWiG meist nur leichte Beschwerden wie Jucken; Zecken können aber Borreliose und in manchen Gebieten FSME übertragen. Schützen kann man sich z. B. mit geschlossener, körperbedeckender Kleidung und Sprays. Nach einem Stich die Zecke rasch entfernen, etwa mit Zeckenkarte oder -pinzette.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG nach einem Stich auf Beschwerden achten, die auf eine Erkrankung hindeuten, und diese ärztlich abklären lassen.

  • Sonnenschutz

    Sich vor zu viel UV-Strahlung zu schützen gilt laut IQWiG als wichtigste Möglichkeit, Hautkrebs vorzubeugen; Kinder und Menschen mit hellem Hauttyp brauchen besonderen Schutz. Empfohlen werden u. a. Mittagssonne meiden, Schatten, Hut und Kleidung, eine Sonnenbrille mit UV-Schutz, Sonnencreme mit UV-A- und UV-B-Schutz und hohem Lichtschutzfaktor sowie Verzicht auf Solarien.

Impfen – STIKO-Empfehlungen für Erwachsene

Auch Erwachsene sollten ihren Impfschutz regelmäßig prüfen lassen, spätestens alle 10 Jahre (Quelle: infektionsschutz.de). Gesamtüberblick: STIKO-Impfkalender beim RKI.

Laborlexikon – was misst der Wert?

Hier erklären wir nur, was ein Wert misst. Was Ihr persönlicher Wert bedeutet, besprechen wir mit Ihnen in der Sprechstunde. Weitere Informationen: IQWiG – Laborwerte und Laborwerte richtig verstehen.

  • CRP (C-reaktives Protein)

    CRP ist ein Bluteiweiß, das der Körper bei Entzündungen bildet. Der Wert hilft, eine Entzündung festzustellen, ihre Stärke und – bei wiederholter Messung – ihren Verlauf einzuschätzen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/c-reaktives-protein-crp.html

  • Ferritin (Eisenspeicher)

    Ferritin ist ein Eiweiß, das Eisen bindet, und gilt als Maß für den Eisenspeicher des Körpers. Niedrige Werte können auf einen Eisenmangel hinweisen, erhöhte Werte auf eine Eisenüberladung oder auf Entzündungen.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG sollten die möglichen Ursachen veränderter Werte ärztlich abgeklärt werden.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/ferritin.html

  • Gamma-GT (GGT)

    Gamma-GT ist ein Enzym, das im Blut hauptsächlich aus der Leber stammt. Der Wert gehört zu den Leberwerten und kann bei Leber- und Gallenwegserkrankungen steigen; auch Alkohol und viele Medikamente beeinflussen ihn.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/gamma-gt-ggt.html

  • GOT / ASAT (Leberwert)

    AST, auch GOT genannt, ist ein Enzym, das unter anderem in der Leber vorkommt und bei Leberschäden vermehrt ins Blut gelangt. Es gehört zu den Leberwerten und wird meist gemeinsam mit diesen bestimmt.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/aspartat-aminotransferase-ast.html

  • GPT / ALAT (Leberwert)

    ALAT, auch GPT genannt, ist ein Enzym, das vor allem in der Leber vorkommt. Werden Leberzellen geschädigt, steigt der Wert im Blut; er wird zusammen mit anderen Leberwerten bestimmt.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/alanin-aminotransferase-alat.html

  • HbA1c (Langzeitzucker)

    Der HbA1c-Wert zeigt, wie hoch der Blutzucker in den letzten etwa 8 bis 12 Wochen im Durchschnitt war, weil sich Zucker an den roten Blutfarbstoff anheftet. Er wird genutzt, um Diabetes festzustellen und die Behandlung im Verlauf zu kontrollieren.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/hba1c-haemoglobin-a1c-wert.html

  • HDL-Cholesterin

    HDL ist die Transportform, in der überschüssiges Cholesterin zur Leber zurückgebracht und dort abgebaut wird; umgangssprachlich „gutes Cholesterin“. Auch dieser Wert fließt in die Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos ein.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/hdl-cholesterin.html

    Weitere Quellen: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Hämoglobin (Hb, Blutbild)

    Hämoglobin ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen und transportiert Sauerstoff und Kohlendioxid. Der Wert wird als Teil des kleinen und großen Blutbilds bestimmt und kann z. B. zeigen, ob eine Blutarmut (Anämie) besteht.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/haemoglobin.html

  • Kalium

    Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der sich vor allem im Inneren der Körperzellen befindet. Veränderungen des Kaliumspiegels hängen oft mit Störungen des Mineralstoff- oder Säure-Basen-Haushalts zusammen; stark erhöhte Werte können zu Herzrhythmusstörungen führen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/kalium.html

  • Kreatinin

    Kreatinin ist ein Abbauprodukt aus den Muskeln, das über die Nieren ausgeschieden wird. Der Blutwert gibt Hinweise auf die Nierenfunktion, hängt aber auch z. B. von der Muskelmasse ab und ist allein nicht sehr aussagekräftig.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/kreatinin.html

  • Kreatinin-Clearance und GFR (Nierenfunktion)

    Die Kreatinin-Clearance zeigt, wie gut die Nieren Kreatinin aus dem Blut entfernen, und dient zur Abschätzung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) – dem wichtigsten Maß der Nierenfunktion, also wie viel Blut die Nieren pro Minute filtern. Ein erniedrigter Wert ist ein Zeichen für eine eingeschränkte Nierenfunktion.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/kreatinin-clearance.html

    Weitere Quellen: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • LDL-Cholesterin

    LDL ist die Transportform, in der der größte Teil des Cholesterins von der Leber in den Körper gebracht wird; umgangssprachlich heißt es „schlechtes Cholesterin“. Der Wert hilft, das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzuschätzen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/ldl-cholesterin.html

    Weitere Quellen: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab)

  • Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

    Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen und ein wichtiger Teil des Immunsystems; ihre Untergruppen übernehmen verschiedene Aufgaben bei der Abwehr. Ihre Gesamtzahl gehört zum kleinen Blutbild – fallen Abweichungen auf, kann ein Differenzialblutbild die Untergruppen genauer zeigen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/leukozyten-weisse-blutkoerperchen.html

  • Natrium

    Natrium ist Bestandteil von Kochsalz und befindet sich vor allem außerhalb der Körperzellen. Veränderungen des Natriumspiegels hängen meist damit zusammen, wie der Körper mit Wasser versorgt ist.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut IQWiG ist bei starken Abweichungen ärztliche Hilfe nötig.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/natrium.html

  • Nüchternblutzucker

    Der Nüchternblutzucker gibt an, wie hoch der Blutzucker ist, wenn man nichts gegessen hat – gemessen in der Regel morgens vor dem Frühstück. Er wird bestimmt, um einen Diabetes festzustellen, und dient Menschen mit Diabetes zur Kontrolle.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/nuechternblutzucker.html

  • PSA (Prostata-spezifisches Antigen)

    PSA ist ein Eiweiß, das in der Prostata gebildet wird; der PSA-Test misst seine Menge im Blut und wird zur Früherkennung von Prostatakrebs angeboten. Laut IQWiG hat der Test Vor- und Nachteile (u. a. unnötige Diagnosen und Behandlungen), daher ist er eine persönliche Abwägung; zur Früherkennung ist er keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/der-psa-test-zur-frueherkennung-von-prostatakrebs.html

  • Thrombozyten (Blutplättchen)

    Thrombozyten sind die Blutplättchen und für die Blutgerinnung wichtig. Ihre Zahl wird im Blutbild bestimmt und hilft – zusammen mit anderen Gerinnungswerten – Störungen der Blutgerinnung zu erkennen.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/thrombozyten.html

  • Triglyceride

    Triglyceride sind Blutfette, die Energie speichern und Fettsäuren transportieren. Ihr Spiegel gibt Hinweise auf den Fettstoffwechsel und wird – zusammen mit den Cholesterinwerten – zur Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos genutzt, u. a. beim Gesundheits-Check-up.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/triglyceride.html

  • TSH (Schilddrüse)

    TSH ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Hormonbildung der Schilddrüse steuert. Erhöhte Werte weisen laut IQWiG in der Regel auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, erniedrigte auf eine Überfunktion.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/thyreoidea-stimulierendes-hormon-tsh.html

  • Urinstatus (Urintests)

    Eine Urinprobe kann mit verschiedenen Tests untersucht werden, um Krankheiten abzuklären oder ihren Verlauf zu überwachen. Ein Urin-Teststreifen kann z. B. Hinweise auf einen Harnwegsinfekt oder auf Diabetes geben.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/urintests-verstehen.html

  • Vitamin B12

    Vitamin B12 ist eines der wichtigsten B-Vitamine; der Körper kann es nicht selbst herstellen und nimmt es vor allem über tierische Lebensmittel auf. Ein Mangel ist laut gesund.bund.de vergleichsweise häufig – besonders bei Älteren und bei veganer Ernährung – und kann u. a. zu Blutarmut und Nervenschäden führen.

    Wann zur Ärztin / zum Arzt? Laut gesund.bund.de sollten sich Menschen, die sich vegan ernähren, ärztlich beraten lassen, ob eine Ergänzung von Vitamin B12 nötig ist.

    Quelle: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://gesund.bund.de/vitamin-b-mangel

  • Vitamin D (25-OH-Vitamin-D)

    Der Körper bildet Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht selbst. Zur Abklärung eines Mangels wird im Blut der Gehalt an 25-Hydroxy-Vitamin D bestimmt; die Werte schwanken laut IQWiG natürlicherweise mit der Jahreszeit.

    Quelle: IQWiG – gesundheitsinformation.de (externer Link, öffnet in neuem Tab) · geprüft am 01.11.2026

    https://www.gesundheitsinformation.de/vitamin-d-mangel.html

    Weitere Quellen: gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit) (externer Link, öffnet in neuem Tab)

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. In Notfällen: 112. Außerhalb der Sprechzeiten: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.

47 Einträge · alle Quellen zuletzt geprüft am 01.11.2026. Wir fassen ausschließlich mit eigenen Worten zusammen, was die verlinkte offizielle Quelle sagt – ohne Dosierungen, Markennamen oder eigene Normwerte.

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